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Freitag, 30. November 2012

Manchmal...

... hat man einfach das Gefühl, gar nicht mehr aufstehen zu wollen - wer kennt das nicht?
Das Wetter deprimiert einen, die Zukunft entwickelt sich nicht so, wie man sich das vorgestellt hatte, in der Liebe geht alles furchtbar schief und es scheint nix mehr zu geben, wofür es sich morgens aufzustehen lohnt. Die eigene, geliebte Wohnung ist dahin und zuhause ist man nur noch ein geduldeter Dauergast. Seitdem ich meinen Bachelor fertig gemacht habe, hänge ich total in der Luft. Die Pläne und Wünsche waren groß... Australien hier, Auszeit und das Leben genießen dort. Ausnahmsweise einmal im Leben zu viel Enthusiasmus, zu viele Wünsche und Träumereien - eigentlich so gar nicht mein Stil. Sonst muss bei mir alles fundiert sein, ein ordentlich durchdachter Plan bestehen und alles halbwegs abgesichert sein, damit ich mich fallen lassen kann. Ja... brich da einmal aus und alles geht schief - wunderbar! Blabla, deprimierendes Gelaber, aber jeder muss ab und zu mal so eine Phase haben und eigentlich erhoffe ich mir ja von euch nur ein wenig Aufmunterung... Hat jemand einen guten Tipp? Ich würde ja shoppen gehen, aber diese bösen roten Zahlen überall, brrr... 
Lichtblick, wo bist du?





Freitag, 27. Juli 2012

Schweinehund.

Warum gibt es oft solche Tage, an denen man am liebsten sterben würde? Ich ärgere mich über etwas. Über mich selbst. Über eine andere Person. Und das seit geschlagenen 1 1/2 Jahren. Und ich schaffe es einfach nicht, die Stärke zu beweisen, darüber zu stehen. Dabei würde das allen helfen - nicht zuletzt mir selbst am meisten. So oft sag ich mir, HEUTE mach ich einen Cut. Jetzt fang ich von vorn an. Jetzt lass ich all das hinter mir, worauf sich all mein Ärger und all meine Wut projezieren, aber ich kann es einfach nicht. All das bündelt sich in dieser einen Person und wenn ich sie sehe und auch nur ihren Namen höre, verliere ich wieder völlig die Fassung. Ich lasse mir zeitweise all meine Lebensfreude dadurch verderben, aber ist es das wirklich wert? Auf dem Blog der lieben Leni (klick) habe ich diesen wunderbaren Text gefunden:


"Sein inneres Kind zu bewahren ist so furchtbar schwierig. Aber nicht unmöglich. Es geht nicht nur darum, ins Getränk zu blubbeln. Sich so viele Süßigkeiten in den Mund zu stopfen, dass man nicht mehr reden kann. Wie Pippi Langstrumpf andersrum im Bett zu schlafen, wenn man dazu Lust hat. Bibi Blocksberg zu hören. Und selber Wassereis zu machen. – Das habe ich zum Glück alles noch drauf.
Aber es geht um mehr: Unvoreingenommen Menschen kennenzulernen. Keine Angst vor morgen zu haben und gestern nicht nachzutrauern, weil man nur den Moment lebt. Sich Emotionen zuzugestehen: Freude, Trauer, Wut, Enttäuschung. Sich gegen Jungs durchzusetzen, und denen, die man blöd findet, gegens Schienbein zu treten. Zu tanzen als ob niemand zusieht und zu singen, als ob niemand zuhört. Egoistisch zu sein, wenn es drauf ankommt und nicht darüber nachzudenken, wie das wohl bei anderen ankommt. Seine Meinung zu sagen und auf seinem Recht zu beharren, ohne, dass es einem unangenehm ist.
Das alles sind Dinge, die man irgendwann vergisst. Aber nicht vergessen sollte."


Besonders das "Unvoreingenommen Menschen kennenzulernen" in abgewandelter Form ist das, worauf mein Problem zurzeit basiert und woran ich arbeiten muss. Aber dieser kleine Text hilft mir erstmal wieder einen Tag zu beginnen, an dem ich mir die Chance gebe, mit mir selbst Frieden zu schließen. Ich hoffe, diesmal hält es länger an.


Patentrezept zur Bekämpfung von Lebenskrisen? Bitte hier einwerfen!

Sonntag, 19. Februar 2012

Der Freak in mir...

Kennt ihr das auch? Dass man sich selbst Steine in den Weg legt, indem man Dinge tut, von denen man genau weiß, dass man sich selbst und auch dem anderen damit wohl eher schadet, als Gutes tut? Und trotzdem hat man sich nicht unter Kontrolle. Ich habe oft diese Momente, wo ich genau weiß, wie es richtig wäre zu handeln. Und trotz allem bin ich unvernünftig und mach das Gegenteil von dem, was mir mein Kopf als vernünftig und richtig vorschreibt. So geht es mir oft auch in Beziehungen. Eigentlich bin ich keine regelmäßige Sex and the City-Schauerin, hab nie sonderlich viel davon gehalten. Aber ich habe Carrie und ihren Mädels noch eine Chance gegeben und finde es doch gar nicht so entsetzlich, wie erst befürchtet. Und genau an diesem, eben oben beschriebenen Tag, endete meine Folge mit einem Zitat, welches definitiv in meine Sammlung der treffendsten und "schönsten" (natürlich in einem anderen Sinne...) Zitate eingehen wird:




 "Das war der Tag also, an dem ich dem Freak in mir ins Auge sah. Dem Kontrollfreak. Der furchterregenden Frau, deren Angst ihren Verstand aufgefressen hatte. In Wahrheit sind es also nicht nur die Männer. Wir alle sind Freaks. Jeder Mensch wird von Zeit zu Zeit ein Freak. Aber wir geben nicht auf. Wir müssen es so sehen: Irgendwo da draußen gibt es einen anderen kleinen Freak, der uns lieben wird und uns verstehen wird und unsere drei Köpfchen streicheln wird, wenn es uns einmal nicht so gut geht." 


 Danke, Carrie, für diese wunderbare Motivation!