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Freitag, 30. November 2012

Manchmal...

... hat man einfach das Gefühl, gar nicht mehr aufstehen zu wollen - wer kennt das nicht?
Das Wetter deprimiert einen, die Zukunft entwickelt sich nicht so, wie man sich das vorgestellt hatte, in der Liebe geht alles furchtbar schief und es scheint nix mehr zu geben, wofür es sich morgens aufzustehen lohnt. Die eigene, geliebte Wohnung ist dahin und zuhause ist man nur noch ein geduldeter Dauergast. Seitdem ich meinen Bachelor fertig gemacht habe, hänge ich total in der Luft. Die Pläne und Wünsche waren groß... Australien hier, Auszeit und das Leben genießen dort. Ausnahmsweise einmal im Leben zu viel Enthusiasmus, zu viele Wünsche und Träumereien - eigentlich so gar nicht mein Stil. Sonst muss bei mir alles fundiert sein, ein ordentlich durchdachter Plan bestehen und alles halbwegs abgesichert sein, damit ich mich fallen lassen kann. Ja... brich da einmal aus und alles geht schief - wunderbar! Blabla, deprimierendes Gelaber, aber jeder muss ab und zu mal so eine Phase haben und eigentlich erhoffe ich mir ja von euch nur ein wenig Aufmunterung... Hat jemand einen guten Tipp? Ich würde ja shoppen gehen, aber diese bösen roten Zahlen überall, brrr... 
Lichtblick, wo bist du?





Montag, 13. August 2012

Wir sollten alle ein bisschen mehr...

... wie Amelie sein. 

Gestern habe ich nach 4 Monaten wieder ein paar Zeilen in mein einsames Tagebuch geschrieben. Und festgestellt, dass in diesem kleinen, unschuldigen Büchlein nur schlimme und traurige Sachen stehen. Mich hat immer nur das Bedürfnis überfallen, Tagebuch zu schreiben, wenn mir etwas Schweres auf der Seele lag. Und plötzlich kam mir der Gedanke, was passiert, wenn ich in vielen Jahren nochmal in dieses kleine Buch schaue? Ich werde lesen und lesen und mich wird die Ahnung einhüllen, in meinem Leben wären nur schreckliche Dinge passiert. 
Wenn ich dann irgendwann alt und verbittert bin.... dann denke ich... dass ich schon immer alt und verbittert war. Das darf so nicht sein, nein nein. 
Deswegen habe ich mir fest vorgenommen, in Zukunft auch die schönen Dinge des Lebens in meinem Tagebuch festzuhalten. Anfangen könnte ich damit zum Bleistift in meinem Urlaub im September, also eine Art Reisetagebuch. Und wenn ich nur kontinuierlich dranbleibe, dann werden all die dunklen Kapitel in diesem Buch von den schönen und hellen überdeckt.

Und auch so sollte man sich jeden Tag - so schwer es auch fällt - die schönen Dinge rauspicken. Nur an denen kann man wachsen. Die blöden Erlebnisse vergehen auch wieder und das, was bleibt, sollte gut sein. Selbst diese negativen Dinge sind, wie ich in letzter Zeit spüren durfte, letztendlich eine Aufgabe, die dir das Leben gibt, um daran zu wachsen. Und wenn man das das erste Mal geschafft hat - ich sag's euch...Das gibt eine ganze Menge Kraft. Ich für meinen Teil suche mir grad viele schöne DIY-Projekte raus, teils als Geschenke (für die Millionen lieben Menschen um mich, die bald Geburtstag haben), teils um einfach etwas Sinnvolles, Neues und Schönes entstehen zu lassen :) Wenn etwas Hübsches dabei rauskommt, kann ich es euch gern hier zeigen!

Bis dahin.... Einfach ein paar Himbeeren essen!



"Wissen Sie, das Glück ist wie die Tour de France. Man wartet so lang und dann rast es vorbei."






For good Laune listen to:  





Dienstag, 7. August 2012

Schweinehund "review".

Für alle, die im Falle Schweinehund (klick) "mitgefiebert" haben, möchte ich jetzt fairerweise nochmal kurz den aktuellen Stand durchgeben, bevor ich die Akte endgültig beiseite lege. 

Und zwar war es so, dass diese Person existiert, welche zwischen mir und einem geliebten Menschen stand. Jedesmal, wenn man sich gesehen hat, gab es Frust, Ärger, negative Schwingungen, Streit und auch viele Tränen. Daher hab ich für mich selbst beschlossen, diese Person zu kontaktieren, den ganzen Grusel zu beenden. Ich habe ihr lang und ausführlich geschrieben, meine Gefühle offenbart, gesagt, was mich bewegt - und mich entschuldigt, dass auch ich nicht immer ganz fair war. Keinerlei Beschuldigungen oder Anforderungen, obwohl noch immer so viel Wut in mir steckte. Was für mich den größten Schritt bedeutete... Nun gut. Mail formuliert, unter Herzklopfen abgeschickt und ein paar Tage gewartet. Keine Antwort, gar nichts... Ein paar Tage später klicke ich doch noch einmal auf meine Nachricht, um zu sehen ob ich die Antwort vielleicht nur übersehen habe?! Und da war sie... die Antwort. Eine von Facebook generierte, automatische Nachricht:


"You can no longer message [...xy...]."  


Danke dafür. Das war im ersten Moment (!) vielleicht ein Schlag ins Gesicht. Diesen Schritt zu gehen hat mich absolute Überwindung gekostet und die ausgestreckte Hand wird einfach so abgewehrt. Mit dem Nehmen der einzigen Möglichkeit zur Kontaktaufnahme. Ok gut... Was lerne ich nun daraus? Ich sollte es trotz Allem nicht bereuen, über meinen Schatten gesprungen zu sein, wenn diese Person über nicht genug Souveränität und Größe verfügt, auf dieses Friedensangebot einzugehen - dann liegt der Fehler nicht (mehr) bei mir. So viel dazu... Ich habe getan, was ich in diesem Fall tun konnte. Mehr geht nicht.

Manchmal glaube ich, dass das Leben einem solche Stolpersteine in den Weg legt, damit man daran wachsen und reifen kann. Mit 1 1/2 Jahren ist dieser Stolperstein zwar eher ein gefühlter "Stolpergletscher", aber ich sage mir, dass es nicht ganz umsonst gewesen sein wird. Auch wenn es nicht ganz so verlaufen ist wie erhofft, bin ich froh und stolz, es wenigstens probiert zu haben. Und wer weiß... Sollte jemals wieder eine solche Situation auf mich zukommen, dann werde ich besser damit umzugehen wissen, als bisher. Ich bin sicher, dass das Ganze nicht umsonst passiert ist.

Und jetzt genug dazu, dieses Kapitel meines Lebens ist hoffentlich für immer und ewig abgeschlossen und ich kann mich wieder den schönen Dingen des Lebens zuwenden. Die nächsten Einträge werden dann von der Grundstimmung hoffentlich wieder ein wenig fröhlicher, ich bin auf dem besten Wege dahin!!

Bis bald! :*



Nachtrag: In dem Moment, als ich den Post veröffentlicht hab, kam eine SMS mit den Worten "Ich liebe dich". Das Leben scheint sich für seinen Stolpergletscher entschuldigen zu wollen und zu zeigen, dass alles richtig ist, so wie es ist! Danke...